Tak: in der Provinz Tak wurden die Leichen von 9 ermordeten Karen aus Burma entdeckt. Es stehen Polizeibeamte unter Verdacht, bei den Ermordungen beteiligt gewesen zu sein. Im Distrikt Phop Phra wurden zwischen letztem Sonntag und letztem Mittwoch insgesamt sieben männliche und weibliche Leichen von Karen gefunden. 2 weitere Karen-Leichen wurden im Distrikt Mae Sot gefunden. Die Autopsie hat ergeben, dass alle mit einer Feuerwaffe, Kaliber 22 mm, buchstäblich hingerichtet worden sein müssen. Aufgrund von Zeugenaussagen wird nun auch gegen lokale Polizisten ermittelt, da diese während einiger der Morde am Tatort gesehen worden sein sollen. Derzeit wird diesbzgl. intensiver ermittelt. Hier in der Provinz Tak sind sehr viele, meist illegale, Landerbeiter aus Burma/Myanmar unterwegs. Normalerweise werden diese dann verhaftet, zur Immigration (Ausländerbehörde) gebracht, wo ihre Daten aufgenommen werden und anschließend dann nach Burma abgeschoben. Das ist ein ewiger Kreislauf, da die meisten bereits am selben Tag wieder zurück sind. Auch führen die vielen Burmesen zu Spannungen in der Bevölkerung, da die sehr armen Menschen von jenseits der Grenze schon auch auf "Raubzüge" gehen. Und das zum Teil sehr dreist - abgesehen von gelegentlichen Schießereien wird bei Einbrüchen nicht weiters darauf geachtet, ob sie beobachtet werden. Das alles führt natürlich zu Spannungen und trägt gewiss nicht bei, die Situation entlang der Grenze besser zu gestalten. < a target="_blank" href="http://bangkokpost.com/news/crimes/32124/phop-phra-police-linked-to-killings">Quelle
Bessere Chancen auf einen Job in Thailand
In Thailand, Südostasien oder einem anderen tropischen Land zu leben - viele haben sicherlich schon davon geträumt und viele haben sich bestimmt auch schon ernsthaft mit diesem Thema auseinandergesetzt, um dann zu einem ernüchterndem Ergebnis zu gelangen: schwierig bis kaum machbar. Aber dennoch. Es gibt Möglichkeiten. Eine z.B. ist da als Lehrer. Als Englischlehrer. Gut, auch das ist nicht einfach, sollte man Englisch doch schon fließend beherrschen. Viele kommen aber auch hier schon wieder an einen Punkt, wo sie denken, das sei unüberwindbar. Allerdings gibt es eine kleine Alternative: Hier geht es direkt zu TEFL - Teach Englisch as Foreign Language. Selbst wenn man kein Abitur hat, kann man hier weiterkommen. Was bedeutet das jetzt genau? Grundvoraussetzung ist auf jeden Fall, fließend Englisch zu sprechen. Damit erfüllt man die absolute Grundvoraussetzung. Selbst leicht mangelnde Rechtschrift oder Grammatik sind (noch) nicht ausschlaggebend, wenn man sich fuer einen TEFL-Kurs entscheidet. Denn, je nach Wissensstand, werden dann entsprechende Kurse angeboten. Am Ende der Kurse steht dann das TEFL-Zertifikat, mit dem man dann auch echte Chancen auf einen Job als Englischlehrer mit Workpermit, also Arbeitserlaubnis, hat. Und das auch, wenn man kein Abitur hat oder auch kein ausgebildeter Lehrer ist. Nun ist es aber auch nicht ganz einfach, in einen TEFL-Kurs zu kommen. Da empfiehlt sich dann aber ein kleiner Schritt, den man "zwischenschaltet". Schon alleine aus dem Grund heraus, dass die Kurse zur Erlangung dieses begehrten Zertifikats 1.000 Euro und mehr kosten koennen. Hier gibt es ...
Der Film “Same Same but different”
In diesem Film, der ja derzeit etwas Aufsehen erregt, geht es um die wahre Geschichte eines deutschen Backpackers, der sich in 2003 in eine kambodschanische Prostituierte verliebte, welche, wie sich dann später herausstellte, HIV-positiv war. Dennoch hatte er sie geheiratet und nach Deutschland geholt. Ich will hier weniger auf den Film eingehen. Vielmehr geht es mir um Kritik rund um den Film. Was ich bisher an Interviews und Berichten gelesen hatte (auch die eigenen Webseiten von anscheinend Filmverlag und Regisseur), stimmt mich sehr traurig. Ich habe den Eindruck, dass nur mit einer "tollen Geschichte" versucht wird, Kasse zu machen ohne dass das Umfeld weiters interessiert. Es scheint so, dass zu dem Film in keinster Weise recherchiert wurde. So ist bspw. die Hauptrolle der HIV-kranken Khmer von einer thailändischen Schauspielerin besetzt. Damit alleine hat der Filmemacher schon einen Bärendienst geleistet, empfindet doch Kambodscha Thailänder als auf ihr Land herabblickend, womit sie gar nicht so falsch liegen. Außerdem, nachdem, was ich an Ausschnitten von dem Film bisher gesehen habe, wird Drogenkonsum eher schön geredet. "Weshalb wir nach Kambodscha kommen? Na um uns mit den vielen Drogen hier zu plätten", das bzw. so ähnlich ist eine Aussage im Film. Denn tatsächlich ist in Kambodscha jedwege Droge zu bekommen, zu sehr kleinen Preisen und in höchster Qualität. So wird z.B. das viel gefährlichere Heroin dort gerne als Kokain verkauft, da es nicht, wie bei uns durch das ganze Strecken, braun ist sondern weiß wie Kokain. So ...
Burmesen in Mae Sot: Fest am Maenam Moei
Auch hier in Thailand gibt es so etwas wie Volksfeste, Kirchweih etc. Jedoch darf man sich das nicht wie bei uns vorstellen. Vielmehr ist das ähnlich einem Flohmarkt. Jedoch nicht nur gebrauchte Waren. Es gibt eine Musikbühne, Allerlei Waren, die verkauft werden, von Schuhen über Klamotten bis hin zu Lebensmitteln. Dazwischen findet man Büchsenwerfen und Darts, aber auch ab und an kleiner Karussells für Kinder. Die nachfolgenden Bilder sind zwischen Ende Dezember und Anfang Januar am Maenam Moei oder Mae Nam Moei entstanden. Das ist der Grenzfluss zu Myanmar, Burma. Und entsprechend viele Burmesen, eigentlich fast ausschließlich, waren hier, um ein wenig zu bummeln, zu kaufen, zu spielen... [slideshow id=21 w=400 h=400] Amazon.de Widgets [nggallery id=21]
Happy New Year 2010!
All unseren Lesern, Freunden und Bekannten wünschen wir ein Gutes Neues Jahr 2010! Gesundheit, Glück und dass das Jahr besser wie das alte ist! Egal, ob 2009 gut oder schlecht war... Happy New Year 2010!
9 Karen in der Provinz Tak ermordet
Tak: in der Provinz Tak wurden die Leichen von 9 ermordeten Karen aus Burma entdeckt. Es stehen Polizeibeamte unter Verdacht, bei den Ermordungen beteiligt gewesen zu sein.
Im Distrikt Phop Phra wurden zwischen letztem Sonntag und letztem Mittwoch insgesamt sieben männliche und weibliche Leichen von Karen gefunden. 2 weitere Karen-Leichen wurden im Distrikt Mae Sot gefunden. Die Autopsie hat ergeben, dass alle mit einer Feuerwaffe, Kaliber 22 mm, buchstäblich hingerichtet worden sein müssen.
Aufgrund von Zeugenaussagen wird nun auch gegen lokale Polizisten ermittelt, da diese während einiger der Morde am Tatort gesehen worden sein sollen. Derzeit wird diesbzgl. intensiver ermittelt.
Hier in der Provinz Tak sind sehr viele, meist illegale, Landerbeiter aus Burma/Myanmar unterwegs. Normalerweise werden diese dann verhaftet, zur Immigration (Ausländerbehörde) gebracht, wo ihre Daten aufgenommen werden und anschließend dann nach Burma abgeschoben. Das ist ein ewiger Kreislauf, da die meisten bereits am selben Tag wieder zurück sind.
Auch führen die vielen Burmesen zu Spannungen in der Bevölkerung, da die sehr armen Menschen von jenseits der Grenze schon auch auf “Raubzüge” gehen. Und das zum Teil sehr dreist – abgesehen von gelegentlichen Schießereien wird bei Einbrüchen nicht weiters darauf geachtet, ob sie beobachtet werden. Das alles führt natürlich zu Spannungen und trägt gewiss nicht bei, die Situation entlang der Grenze besser zu gestalten.
< a target="_blank" href="http://bangkokpost.com/news/crimes/32124/phop-phra-police-linked-to-killings">Quelle
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Mae Sot – am 7/11
Einfach nur ein paar Bilder, in Mae Sot und Umgebung die letzten Tage gemacht…
Noch etwas ergänzendes, wie die Bilder vor dem 7 Eleven zustande gekommen sind: meine Lebensgefährtin und ich kaufen uns gerne einen Kaffee im 7 Eleven. Anfangs haben wir die uns immer machen lassen – Café Latte, Cappuccino etc. Das hat immer sehr lange gedauert. Wir sind dann auf den fertigen Kaffee (bei den Getränken in den Tanks) umgestiegen und mussten festellen, dass wir den nicht nur schneller haben, sondern auch, dass er wesentlich preiswerter ist; so als angenehmen Nebeneffekt.
Mit diesem Kaffee gehen wir dann immer zu unserem Pick-Up, den wir immer möglichst so parken, dass man vom Heck aus alles überblicken kann. Denn dann öffnen wir die Heckklappe, setzen uns dorthin und trinken unseren Kaffee. Denn wir beide sitzen gerne nur da und beobachten dann die Menschen um uns herum. So sind diese (und auch andere) Bilder entstanden…
Alle Artikel aus der - Mae Sot und Umgebung Fotos - Serie:
- Mae Sot - am 7/11
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Thai-Führerschein und Führerscheine in Thailand
Viele, die hierher nach Thailand kommen, wollen sich vielleicht auch mutig in den Linksverkehr stürzen. Dann kommt automatisch auch die Frage nach den Führerscheingegebenheiten. Das fragen sich Touristen ebenso wie die, die nach Thailand auswandern wollen.
Viele vertreten die Meinung, dass man gar keinen Führerschein bräuchte, gibt es doch durchaus noch genügend Thailänder, die ebenfalls keinen Führerschein haben. Und selbst die Polizei, sollte sie tatsächlich mal nach dem Führerschein fragen (mir selbst ist das in 4 Jahren jetzt gerade einmal passiert), macht nicht wirklich Ärger, wenn man keinen Führerschein vorzeigen kann. Dennoch sei davor dringendst abgeraten! Denn wenn man ohne Führerschein in einen Unfall verwickelt wurde, ist der Ärger gewaltig und die Kosten, die auf einen zukommen, enorm. Und noch heftiger wird es, wenn gar Menschen zu Schaden gekommen sind.
Als Urlauber:
Als Urlauber würde auch wieder vielen der deutsche bzw. nationale Führerschein ansich genügen. Doch auch hier ist Vorsicht geboten. Der Polizei reicht dieser Führerschein dann oftmals. Allerdings nicht den Versicherungsgesellschaften. Da kann es auch schnell wieder passieren, dass man als der Schuldige abgetan wird, selbst wenn man definitiv keine Schuld trägt. Eine saubere Rechtssprechung, so wie wir sie aus Deutschland, Oesterreich oder der Schweiz gewohnt sind, gibt es in Thailand nicht. Auf der einzig sicheren Seite ist man nur, wenn man mit einem internationalem Führerschein unterwegs ist. Also rechtzeitig den internationalen Führerschein beantragen.
Als Auswanderer/Expat
Hier sieht es ähnlich aus. Es gibt viele, die sich langfristig auf Basis eines Touristenvisa hier aufhalten. Auch hier gilt: nur mit dem internationalen Führerschein ist man auf der sicheren Seite.
Jetzt steht aber ganz klar im internationalen Führerschein, dass dieser nur eine gewisse Zeit zum Fahren in einem anderen Land berechtigt. Das hat nichts mit der Gültigkeit zu tun! Die Fahrberechtigung erlischt außerdem auch dann, wenn man seinen permanenten Wohnsitz in diesem anderen Land hat. Und man muss die Gesetze des jeweiligen Landes berücksichtigen, welche über den deutschen Gültigkeiten stehen selbstverständlich.
Viele, die Auswandern, machen sich aber auch hierüber nicht all zu viele Gedanken, so lange sie noch in Europa sind und nehmen nur ihren normalen Führerschein mit. Den kann man aber nicht so ohne weiteres umschreiben. da kommt noch einiges an zeitaufwendiger Verwaltung dazu. Aber auch das kann man auf ein paar Minuten begrenzen, wenn man einen internationalen Führerschein vorlegt. Dann, zusammen mit einem Langzeitvisa (Non-Immigrant-Visa), bekommt man die thailändischen Führerscheine sofort ausgestellt. Mehrzahl deshalb, weil es jeweils einen in Scheckkartengröße fürs Motorrad und Auto gibt.
Was darf man in Thailand überhaupt fahren?
Die thailändische Fahrerlaubnis unterscheidet sich maßgeblich von der unseren. So gibt es hier beim Moped/Motorrad keine Staffelung wie bei uns. man darf mit dem Motorradführerschein also alles fahren – vom Mofa bis zum großen Big Bike. Aber auch hier wieder Vorsicht! Viele überschätzen sich und unterschätzen die thailändischen Straßenverhältnisse sehr! Gerade in den Urlaubsorten leihen sich viele, die zuhause grade mal 50 ccm fahren dürften, dann ein Big Bike mit 100 PS und haben an der naechsten Kurve dann bereits einen bitterbösen Unfall! Vor allem sollte man sich auch nicht dem thailändischem Gesamtbild, also helmlos und in Flipflops, anpassen. Auch hier in Thailand gibt es angemessene Motorradbekleidung und auch hier schützt sie!
Beim Auto weiß ich noch nicht ganz genau, was man alles fahren darf. Allerdings weiß ich, was man nicht fahren darf: hierzu gehören normalerweise Busse, Taxen, Tuk Tuks etc. LKW’s, soweit ich Aussagen von thailändischen bekannten Glauben schenken kann, sind mindestens bis 7,5 Tonnen erlaubt. keine konnte mir jedoch bisher beantworten, ob es hier eine Limitierung gibt (beispielsweise mit Hänger oder 40 Tonnen).
Allgemeines, was man beachten sollte:
Auto leihen:
Wenn man ein Auto leihen möchte, sollte man immer darauf achten, dass das Fahrzeug eine sogenannte First Class Versicherung hat. Diese beinhaltet dann alle Schäden, ähnlich einer Vollkasko-Versicherung. Am sichersten ist man, wenn man also bei großen Autoverleihs ausleiht…
Verhalten bei Kontrollen:
Bei einer Verkehrskontrolle immer freundlich bleiben. WIR sind hier die Gäste. Und wir werden keinesfalls gegen die hiesige Obrigkeit gewinnen. Schon gar nicht, wenn wir versuchen, unser Recht lautstark durchzusetzen. Außerdem sollte man für solche Kontrollen immer Kopien des Führerscheins anstelle des Originals mit sich führen und dann diese vorzeigen. Falls nachgefragt wird, einfach sagen, dass der originale im Hotelsafe liegt.
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Bessere Chancen auf einen Job in Thailand
In Thailand, Südostasien oder einem anderen tropischen Land zu leben – viele haben sicherlich schon davon geträumt und viele haben sich bestimmt auch schon ernsthaft mit diesem Thema auseinandergesetzt, um dann zu einem ernüchterndem Ergebnis zu gelangen: schwierig bis kaum machbar. Aber dennoch. Es gibt Möglichkeiten. Eine z.B. ist da als Lehrer. Als Englischlehrer.
Gut, auch das ist nicht einfach, sollte man Englisch doch schon fließend beherrschen. Viele kommen aber auch hier schon wieder an einen Punkt, wo sie denken, das sei unüberwindbar. Allerdings gibt es eine kleine Alternative: Hier geht es direkt zu TEFL – Teach Englisch as Foreign Language. Selbst wenn man kein Abitur hat, kann man hier weiterkommen.
Was bedeutet das jetzt genau?
Grundvoraussetzung ist auf jeden Fall, fließend Englisch zu sprechen. Damit erfüllt man die absolute Grundvoraussetzung. Selbst leicht mangelnde Rechtschrift oder Grammatik sind (noch) nicht ausschlaggebend, wenn man sich fuer einen TEFL-Kurs entscheidet. Denn, je nach Wissensstand, werden dann entsprechende Kurse angeboten. Am Ende der Kurse steht dann das TEFL-Zertifikat, mit dem man dann auch echte Chancen auf einen Job als Englischlehrer mit Workpermit, also Arbeitserlaubnis, hat. Und das auch, wenn man kein Abitur hat oder auch kein ausgebildeter Lehrer ist.
Nun ist es aber auch nicht ganz einfach, in einen TEFL-Kurs zu kommen. Da empfiehlt sich dann aber ein kleiner Schritt, den man “zwischenschaltet”. Schon alleine aus dem Grund heraus, dass die Kurse zur Erlangung dieses begehrten Zertifikats 1.000 Euro und mehr kosten koennen. Hier gibt es auch einen Kurs, der online durchgeführt werden kann und auch nur einen Bruchteil des vollen Kurses kostet (etwas mehr als 200 Euro). Jedoch kann man, wenn man diesen TEFL Online Kurs absolviert hat, dann jede notwendige TEFL Schulung machen mit einer nahezu hundertprozentigen Gewissheit, dass man das TEFL Zertifikat am Ende der Schulung bekommt.
Mit etwas Glück ist sogar diese Online Schulung alleine schon ausreichend, einen Job als Lehrer zu bekommen. Jedoch empfehle ich nach erfolgreicher Absolvierung des Onlinekurses als naechsten Schritt den normalen Schulungskurs zur Erlangung des TEFL Zertifikates. Auf den ersten Blick mag das zwar teurer erscheinen, in Wirklichkeit macht es alles aber u.U. günstiger, denn wenn man die erfolgreiche Online-TEFL-Schulung nachweisen kann, dann kann man auch weniger umfangreiche und somit erheblich günstigere TEFL-Schulungen machen.
Nachfolgend also nochmal der Link für die TEFL-Online-Schulungen: TEFL – Teach English as Foreign Language
Viel Glück beim Vorhaben!
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Der Film “Same Same but different”
In diesem Film, der ja derzeit etwas Aufsehen erregt, geht es um die wahre Geschichte eines deutschen Backpackers, der sich in 2003 in eine kambodschanische Prostituierte verliebte, welche, wie sich dann später herausstellte, HIV-positiv war. Dennoch hatte er sie geheiratet und nach Deutschland geholt.
Ich will hier weniger auf den Film eingehen. Vielmehr geht es mir um Kritik rund um den Film. Was ich bisher an Interviews und Berichten gelesen hatte (auch die eigenen Webseiten von anscheinend Filmverlag und Regisseur), stimmt mich sehr traurig. Ich habe den Eindruck, dass nur mit einer “tollen Geschichte” versucht wird, Kasse zu machen ohne dass das Umfeld weiters interessiert.
Es scheint so, dass zu dem Film in keinster Weise recherchiert wurde. So ist bspw. die Hauptrolle der HIV-kranken Khmer von einer thailändischen Schauspielerin besetzt. Damit alleine hat der Filmemacher schon einen Bärendienst geleistet, empfindet doch Kambodscha Thailänder als auf ihr Land herabblickend, womit sie gar nicht so falsch liegen.
Außerdem, nachdem, was ich an Ausschnitten von dem Film bisher gesehen habe, wird Drogenkonsum eher schön geredet. “Weshalb wir nach Kambodscha kommen? Na um uns mit den vielen Drogen hier zu plätten”, das bzw. so ähnlich ist eine Aussage im Film. Denn tatsächlich ist in Kambodscha jedwege Droge zu bekommen, zu sehr kleinen Preisen und in höchster Qualität. So wird z.B. das viel gefährlichere Heroin dort gerne als Kokain verkauft, da es nicht, wie bei uns durch das ganze Strecken, braun ist sondern weiß wie Kokain. So lassen sich höhere Gewinne erwirtschaften. Durch so etwas kommt es dann oftmals aber zu einer Drogenüberdosis mit Todesfolgen. Ausländische Drogentote sind dort nicht wirklich der Rede wert.
Und dann kommt da natürlich noch ein anderes Thema hinzu: HIV. In Kambodscha sind über 50 Prozent der Prostituierten positiv. Wahrscheinlich liegt die Dunkelziffer sogar um ein Vielfaches höher. Und auch andere Geschlechtskrankheiten, von denen man normalerweise nichts hört, sind hier alltäglich. Dazu kommen dann noch ganze Horden von Kindern (von 4, 5 Jahren alt bis ca. 12, 13 Jahren), welche total verlaust auf der Straße zusammengerottet leben, schlafen, betteln. Und natürlich entsprechend viele Pädophile, auf welche dieser “lockere” Umgang anziehend wirkt.
Wenn man dann länger in Kambodscha war, ist außerdem auffällig, dass der Bildungsstand im Land äußerst ungenügend ist, was immer noch auf die Ausrottung aller Intellektuellen durch Pol Pot zurückzuführen ist, aber gleichermaßen auch die Motivation im Land widerspiegelt. Nämlich keine. Wie auch? In einem Land, in der jeder korrupt ist, die Schere zwischen arm und reich so extrem ist (ich habe noch nie in meinem Leben so viele Hummer, Mercedes und Lexus’s gesehen, wie in diesem Dritte Welt Land) und auch von ausländischen Investoren wissen, was sie verlangen können. So kostet bspw. ein Grundstück in der Küstenstadt Sihanoukville erheblich mehr als auf der weltbekannten thailändischen Insel Koh Samui. Jetzt fragen sich aber viele wahrscheinlich zu Recht “Sihanoukville, noch nie gehört…”.
Man hat es also mit einem Land zu tun, das nur so vollgestopft ist mit Problemen. Und was erfährt der Zuschauer darüber? Eigentlich nichts… und das ist meines Erachtens schade und enttäuschend. Denn, so wie ich es in Interviews mit dem Regisseur gehört habe, soll das ganze ja wohl auch etwas den Anstrich einer Komödie haben. Die, die in Kambodscha auf der Straße leben und evtl. noch weiter ausgegrenzt werden aufgrund HIV werden sich bedanken für eine solche Komödie…
ich finde, man hätte, wenn man schon so viel Werbung um den Film macht, wenigstens über die Hintergründe im Land und das Leben dort etwas genauer eingehen können. Hätte ja noch nicht einmal im Film sein müssen. Auf den Internetseiten des Films, in Interviews etc. hätte das doch schon gereicht. Und dann mit dem entsprechenden Zusatz, dass man versucht habe, das ganze etwas lustiger im Film darzustellen, weil die Leute so etwas lieber sehen als Problemgeschichten, man aber die große Chance gesehen habe, ein wenig mehr die Zustände in diesem Land in unser Bewusstsein zu rücken. Diese Chance wurde eindeutig vertan. Und so ist der Film für mich reine Geldmacherei. Schade…
ich selbst lebe seit 4 Jahren in Südostasien und habe davon 1 1/2 Jahre in Kambodscha verbracht. Diesen Artikel poste ich übrigens auch im Kambodschaforum, falls Interesse an einer Diskussion besteht
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